Gemeinde Wasserlosen

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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 08.06.2017

Im ersten Punkt stand die Sanierung der Alten Schule im GT Wasserlosen zur Beratung und Entscheidung an. Das Ing. Büro Krämer, Sömmesdorf, dem die Bauleitung obliegt, hat die Sanitär-, Elektro- Fliesenleger- und Schreinerarbeiten beschränkt ausgeschrieben. Das Ergebnis ist dem Gemeinderat vorgestellt worden. Es ist festzustellen, dass die am Bau Beteiligten Firmen sehr gut ausgelastet sind, mit der Folge, dass sich sehr wenige Firmen an der beschränkten Ausschreibung beteiligt haben.
 
Für die Sanitärarbeiten sind acht Firmen zur Angebotsabgabe eingeladen worden. Nur die Fa. Böhm, Euerbach, hat ein Angebot abgegeben. Nachdem sich das Angebot im Rahmen des Kostenrahmens bewegt, vergab der Gemeinderat den Auftrag an die bietende Fa. Böhm, Euerbach.
Auch für die Fliesenlegerarbeiten hat sich nur ein Bieter gefunden. Hier sind die Arbeiten der Firma Keller, Werneck, übertragen worden. Auch deren Kostenangebot liegt im Rahmen des geschätzten Kostenrahmens.
 
Für die Elektroinstallation sind gleichfalls acht Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert worden. Hier sind zwei Angebote von der Fa. Baucke, Werneck und Schraut, Eßleben, eingegangen. Das günstigste Angebot kam von der Fa. Baucke, Werneck. Dieser Firma ist auch der Zuschlag erteilt worden.
Auch für das Gewerk Kunststofffenster, Schreinerarbeiten sind von acht Angebotsanfragen nur Angebote von den Firmen. Eichelbrönner, Schwanfeld und Reuss, Bad Kissingen, abgegeben worden. Dieses Gewerk ist an die mindestbietende Firma Eichelbrönner, Schwanfeld vergeben worden.
 
Im nächsten Punkt standen Entscheidungen zu den Sanierungsarbeiten am Rathausgebäude im GT Greßthal an.
Die vorgeschlagene kombinierte Pellet- und Hackschnitzelheizung würde beträchtliche Kosten für die notwendigen Umbauarbeiten zur Lagerung der Hackschnitzel auslösen. Daher beschloss der Rat auf den Einbau der Hackschnitzelheizung zu verzichten. Es kommt eine Pelletheizungsanlage zur Ausführung.
 
Für eine Lüftungsanlage, die gleichfalls vom Fachbüro Diez vorgeschlagen wurde, sind die Vor- und Nachteile ausführlich erörtert worden. Richtig ist, dass durch die Fenster- und Außenfassadensanierung ein Luftaustausch komplett unterbunden wird. Um Feuchteschäden, insbesondere eine Schimmelbildung zu unterbinden, ist eine regelmäßig Zwangslüftung, entweder über offene Fenster oder über eine Lüftungsanlage unerlässlich.
 
Ohne Nebenkosten wäre für die vom Büro Diez vorgeschlagene Lüftungsanlage ein Aufwand von 33.000,00 € notwendig. In Der Aussprache kam keine abschließende Meinungsbildung zu Stande. Nach Abwägung sprach sich der Rat für eine Weiterplanung mit einer Lüftungsanlage aus, allerdings mit der Maßgabe, dass Einsparpotentiale gesucht werden.
Die geplante Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach spart Energie. Daher wird dieser Vorschlag umgesetzt. Unstrittig war auch die Erneuerung der Verkabelung für die IT-Anlagen im Rathaus.
 
Das Thema Mittagsbetreuung unserer Schulkinder ist in den vergangenen Jahren mehrmals im Gemeinderat erörtert worden.
Auch für das kommende Schuljahr haben Eltern einen Bedarf angemeldet. Die Grundschule in Wasserlosen besuchen derzeit 54 Schüler. Durch Elternbefragungen haben die Eltern von 28 Schülern einen Bedarf an einer Nachmittagsbetreuung angezeigt. Für die Mittagsbetreuung im Kindergarten Greßthal haben sich die Eltern von 18 Schülern ausgesprochen. Für eine Betreuung an der Grundschule im GT Wasserlosen acht Familien.
 
Aufgrund der Ausgangslage hat der Gemeinderat einen Bedarf für eine Mittagsbetreuung in der Grundschule Wasserlosen festgestellt..
 
Einig waren sich die Räte, dass hinsichtlich der Nachmittagsbetreuung vieles im Wandel ist. Sofern die Nachmittagsbetreuung im Rahmen einer „offenen Ganztagsschule“ angeboten wird, ist dies eine Schulveranstaltung, mit der Folge, dass für die Eltern keine Kosten anfallen. Allerdings sind für diese Variante bestimmte Vorgaben zu erfüllen.
 
Im vierten Punkt stand die Beratung über die Sanierung des alte Backhauses im GT Wülfershausen an, das vom JGC Wülfershausen genutzt wird. Der Junggesellenclub hat der Gemeinde vorgeschlagen das Gebäude Innen und Außen zu sanieren, wenn die Gemeinde die Kosten für den Dachstuhl übernimmt. Den Vorschlag hat der Gemeinderat angenommen.
 
Zügig konnte der Antrag der kath. Kirchenstiftung Wülfershausen auf einen Zuschuss für die Restaurierung des Ölberges abgearbeitet werden. Laut Gemeinderatsbeschluss vom 06.11.1980 fördert die Gemeinde denkmalpflegerische Maßnahmen mit einem Zuschuss in Höhe von 20 v.H. der Sanierungskosten. Nachdem der Antrag vor Beginn der Sanierungsarbeiten gestellt wurde, sind die Fördervoraussetzungen erfüllt. Der Zuschuss wird nach Vorlage der Rechnungen ausgezahlt werden.
 
Mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage in der Kläranlage in der Gemarkung Burghausen hat sich der Rat bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen befasst. Nunmehr sind von örtlichen Betrieben Angebote eingeholt worden. Im Rahmen der Angebotsanforderung hat ein Anbieter Bedenken geltend gemacht, dass die Anlage in der Form nicht umsetzbar ist. Dies wiederum hat die Verwaltung zum Anlass genommen, bei den Bietern, die ein Angebot abgegeben haben, nachzufragen, ob die geltend gemachten Bedenken zutreffen bzw. ob die geplante Stromproduktion möglich ist. Die Bedenken sind in der Form nicht bestätigt worden. Auf dem Dach können die angedachten 12 Module installiert werden und auch durch die Anordnung der Freiflächenmodule ist die angedachte Stromproduktion zu erreichen. Aufgrund der Sachlage ist der Zuschlag erteilt worden.
 
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ ist auf die Veranstaltungen zur Baukultur in der Festscheune Oberwerrn am 12.07.2017 hingewiesen worden.
 
Dem öffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung schloss sich ein nichtöffentlicher Teil an.