Gemeinde Wasserlosen

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Erkrankung des Bergahorns durch die Rußrindenkrankheit

Erkrankung des Bergahorns durch die Rußrindenkrankheit
 
Bergahorne in unserem Wald sind (mit hoher Wahrscheinlichkeit) von der Rußrindenkrankheit befallen.
Die Rußrindenkrankheit ist eine Pilzerkrankung aus Nordamerika. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann der Pilz im Baum vorhanden sein, ohne dass sich Symptome zeigen. Erst wenn der Bergahorn insbesondere durch Hitze und Trockenheit -wie 2018- geschwächt ist, kommt die Krankheit zum Ausbruch.
Ein befallener Ahornbaum kann nach längerem Siechtum, aber auch relativ schnell absterben. Deutliches Anzeichen für den Befall mit der Ahornrußrindenkrankheit ist ein flächiger, puderartiger, braunschwarzer Belag unter der Rinde. Es handelt sich dabei um Sporen. Es ist nicht auszuschließen, dass von den Sporen eine gesundheitliche Gefährdung ausgeht.
Da diese Pflanzenkrankheit erst 2018 in Teilen Unterfrankens nachgewiesen wurde und nun verstärkt auftritt, werden aktuell die Gefährdungen für Waldbestände und Menschen wissenschaftlich beurteilt und entsprechende Handlungskonzepte entwickelt.
 
Wie kann man sich schädigen?

  • Werden Konidien eingeatmet, kann man sich schädigen.

 
Wie kann man sich schützen?

  • Befallene Bäume der Gemeindeverwaltung bzw. dem Eigentümer melden.
  • abgestorbene Bäume nicht als Brennholz verwenden, da das zerkleinern zahlreiche Konidien freisetzt; Holz abgedeckt transportieren und einer Verbrennung zuführen.
  • Abgestorbene Bäume sollen von Spezialisten gefällt werden.
  • Maschinelle Verfahren und feuchte Witterung sind bei Entsorgungsarbeiten zu bevorzugen.